Montag, 9. April 2012

Rezension - Sandras Schatten


Sandras Schatten von Martina Sevecke-Pohlen
ISBN 978-3-943621-01-3

Das E-Book ist bei Amazon käuflich zu erwerben.

Klappentext:

Sandra Menserhagen wirkt ein wenig irre auf Christa Hemmen, aber für eine Vermieterin erscheint sie ihr ganz nett. Der mit Christa befreundete Polizist Andy Vosgerau hält Sandra allerdings für verrückt. Ständig ruft sie die Polizei zu ihrem Haus, aber die Beamten finden nie etwas Verdächtiges auf dem einsamen Grundstück. Doch dann liegt ein ausgeweideter Welpe auf Sandras Terrasse. Ist Sandra wirklich so verrückt, dass sie selbst so ein Blutbad veranstalten würde?
Christa glaubt das nicht. Traumatische Erlebnisse in ihrer Vergangenheit treiben sie an, selbst auf die Suche nach dem Verantwortlichen zu gehen.
Doch das ist gar nicht so einfach, denn was Sandras Schatten antreibt, ist lange her und hat mit Sandras Person eigentlich nichts zu tun .

Meine Meinung:
Also anfangs muss ich sagen war ich etwas verwirrt, da ich im ersten Kapitel nicht ganz nachvollziehen konnte um welche der zwei Frauen sich die beschriebene Begebenheit dreht, das klärte sich aber nach einigen Seiten auf und ab da ist das Buch flüssig zu lesen und es ist teilweise auch sehr spannend geschrieben.
Man verdächtig im Laufe des Buchs immer wieder verschiedene Personen, ich muss aber auch sagen, dass ich nicht mit diesem Ende gerechnet hatte.
Ein wenig ausführlicher hätte ich es allerdings gerne gehabt und mehr Erklärungen, vor allem zur Vorgeschichte Christa Hemmens, denn da stand ich ein wenig auf dem Schlauch, da ich das Buch nicht gelesen habe, aber auch so konnte man der Handlung gut folgen.
Die beiden Hauptpersonen sind Sandra Menserhagen, die Vermieterin, die manchmal einsam, manchmal seltsam und verrückt erscheint und eine Weile weiß man nicht was genau man von ihr halten soll.
Die Andere ist Christa Hemmen, sie wird als etwas bieder beschrieben, trägt mit Vorliebe weiße Hemdblusen und ist auch sonst ein eher unauffälliger Charakter.
Es geht um eine komplexe Geschichte die sich in erster Linie um Stalking dreht und das ist sehr alltagsnah geschildert, nicht so extrem wie es in manch anderen Geschichten dargestellt wird, das könnte wirklich jedem so passieren.
Eine Nebenhandlung dreht sich um Christa Hemmens Vergangenheit, diese ich auch sehr interessant fand und immer wieder zeigt sich, dass sie noch an Schuldgefühlen leidet wegen einer Sache die in längst vergangen Zeiten passiert ist. Das hat mich neugierig gemacht und daher werde ich mir wohl das Vorgängerbuch auch noch zulegen, ich möchte die Vorgeschichte gerne noch kennen....

Im stillen Tal

erschienen im Schardt Verlag 2010. ISBN 978-3-89841-527-9

Klappentext:
Ein Kriminalroman um das beschauliche Böse ... Christa Hemmens erster
Fall.
Als Christa siebzehn ist, bezieht Familie Muh das Haus gegenüber. Die
Anwohner der idyllischen Straße sind schockiert, denn es handelt sich um
Angehörige einer seltsamen Gemeinschaft. Man schneidet die Neuzugezogenen
aus Prinzip. Kurz nach dem Einzug findet Christas Schwester Heidi
die Leiche des Herrn Muh. Christa beginnt das Verhalten der Nachbarn
den Muh gegenüber zu hinterfragen. Dann werden Heidi und Greta Muh
entführt. Und Christa hegt den Verdacht, dass die Muh mehr wissen, als
sie zugeben. In ihrer Verzweiflung tut sich Christa mit der ältesten Muh-
Tochter Bea zusammen. Gemeinsam gelingt es ihnen tatsächlich, den Entführer
zu finden. Doch die Rettungsaktion endet blutig, und damit ist die
Geschichte noch nicht ausgestanden …

Vielen Dank an die Autorin die mir freundlicherweise ein Leseexemplar für meinen E-Book Reader zur Verfügung gestellt hat.

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